Amateurfunk

 

DJ6GK Michael

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Vor 50 Jahren gab es noch keinen PC, aber technikbegeisterte Menschen. Ein Radio zu basteln, das sogar funktioniert, war das erste ersehnte Ziel. Nächte wurden damit verbracht. Ein Detektorempfänger mit 12, einen 0-V-1 (technisch ein „Volksempfänger) mit 15 Jahren usw. Besonders der Kurzwellenempfang war spannend und aufregend. Rundfunksender aus aller Welt, Grüße an Seeleute auf den Weltmeeren, Flugfunkverkehr über dem Ozean, ominöse Zifferndurchsagen der Spionagedienste, Morse- und andere unverständliche Signale, der erste Satellit „Sputnik“, Weltraumgeräusche von Sonne und Planeten (Jupiter-Io- Brücke) und Funkamateure aus allen Gegenden der Welt. Wer hätte damals gedacht, dass einmal selbst Funkamateure Satelliten bauen (in Marburg) und über sie Funkverkehr betreiben?

Selbst funken, das wollte man und dann seltenen „QSL- Karten“, als Nachweis einer Verbindung, an die Wand seiner Funkbude (gen. „shack“) heften. Dazu galt es erst einmal zu pauken, denn der Amateurfunk ist durch internationale und nationale Gesetze streng geregelt und eine Prüfung vor der Regulierungsbehörde Vorschrift. Gesetze, Morsen, Betriebstechnik, Sende-, Empfangs-, Antennen- und Messtechnik mussten in den Kopf, um (damals erst mit 18J.) die Prüfung abzulegen und endlich die Sendelizenz zu erhalten. Besonders stolz war man, wenn der Oberstudienrat (Physik) schon beim Morseteil durchfiel und der Schüler sein RufzeichenDJ6GK, erhielt. „D“ ist der internationale Funklandeskenner für Deutschland (auch für Flugzeuge (D – ENTE…), Schiffe, Rundfunkanstalten (DT64), Funkuhrsender, DCF77…).

Sprech- und Morsefunk auf Kurzwelle und UKW bis hinauf zu den Lichtfrequenzen, analoge und digitale Ton- und Bildsendungen, den Mond, Meteoriten, das Nordlicht als Reflektor benutzen, seltene troposphärische und ionosphärische für Überreichweiten nutzen. Neue digitale Sendeverfahren sprießen wie Pilze aus der Erde, voran die vom amerikanischem Nobelpreisträger und Funkamateur Joseph Hooton Taylor, Jr. K1JT, entwickelten Verfahren zum Empfang sehr schwacher Signale. Konteste (Wettbewerbe), „Field- Days“, Peilwettbewerbe …Das Spektrum ist riesig. In Zeiten, in den es noch kein Handy gab, musste die XYL auch die Sendelizenz erwerben, um vom Auto oder unterwegs Kontakt zu ihrem OM zu haben.

   

           Station heute obligatorisch, Digitaltechnik                                                        Ohne Antenne geht‘ s nicht!

                                                                                                                                     Was akzeptieren die Nachbarn?

 

 

 

 

 

 

 

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